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Felicia Ruhland - oder
Wie aus einer Tierpension ein Gnadenhof entsteht.

Angefangen hat die Geschichte vor ca. 20 Jahren, als Felicia Ruhland den Entschluß fasste eine Tierpension zu gründen.
Schon als Kind waren Tiere ihr ein und alles, nun wollte sie in eigener Verantwortung für Tiere da sein. Durch die Tierpension kam sie in Kontakt mit vielen Menschen, und durch ihr freundliches Wesen ermutigt, vertrauten ihr immer mehr Menschen Geschichten an. Geschichten, von denen sie gehört hatten, die sie in ihrer Nachbarschaft selbst erlebt hatten oder die in ihrem Dorf herumerzählt wurden. Grausame Geschichten von Menschen die Tiere quälten, die Tiere verhungern ließen, die Tiere schlugen, wegsperrten oder einfach ausetzten.

Da solche Geschichten Felicia keine Ruhe ließen begann sie Nachforschungen anzustellen, herauszufinden was wahr und was übertrieben war an dieser oder jener Geschichte. Dann begann sie zu handeln. Sie ging direkt hin zu den Menschen die Tiere quälten, aus Unwissenheit, aus Vergnügen, aus Gedankenlosigkeit, und redete mit den Leuten. Sie klärte auf, über artgerechte Haltung von Tieren, über die verschiedenen Bedürfnisse von verschiedenen Tieren, über die gesetzlichen Anforderungen an die Tierhalter.

Und wenn alles nichts half, keinerlei Einsicht bei den Tierhaltern zu erkennen war, dann sorgte sie dafür, dass die geschundenen, verwahrlosten Tiere ein neues Zuhause bekamen. Bei Menschen die ein liebevolles Herz hatten.

Etliche der Tiere kamen zu ihr auf den Hof ihrer Tierpension. Und dort blieben auch immer mal wieder Tiere hängen, die nach dem Urlaub ihrer Besitzer einfach nicht mehr abgeholt wurden. Sie wurde im Umkreis immer bekannter als aktive Tierschützerin. Und so kam es auch vor, dass vor ihrem Hoftor einfach irgendwelche Tiere in Kartons abgestellt wurden oder einfach angebunden wurden. Über die Zeit vermehrte sich auf ihrem gepachteten Hof der Bestand an Tieren enorm.

Futter, Stroh, Wasser, Strom, Tierarztrechnungen, für all diese Kosten mußte sie aufkommen. Die Tierpension konnte bald nicht mehr die Kosten aller Tiere decken, aber glücklicherweise begannen die Menschen von sich aus zu spenden. Ihr Ruf als aktive Tierschützerin hatte sich verbreitet und manche wollten ihr mit etwas Geld für die Tiere helfen. Doch auch trotz der Spenden die ab und zu kamen war es sehr schwierig für alle Seelen auf ihrem gepachteten Hof zu sorgen. Sorgen ums Geld gehörten zu Felicia's täglichen Gedanken.

1998 musste sie dann den gepachteten Hof verlassen, weil in Pforzheim eine neue Autobahnausfahrt gebaut werden sollte,
und das Grundstück auf dem sie mit ihrer Familie und den Tieren lebte geräumt werden mußte. Verzweifelt suchte sie und ihre Helfer nach einem neuen Bauernhof. Nach langem Suchen wurde man tatsächlich fündig. In Illingen am Hang über der Bundesstraße 10 war ein Hof zu verpachten.

Nach einigem Hin- und Her mit dem Besitzer und den amtlichen Stellen war klar: Hier konnte sie und alle ihre Lieben ein neues Zuhause finden. Neben der Tierpension sollte es nun einen offiziellen Gnadenhof hier geben. Jetzt war auch die richtige Zeit gekommen ihre Tierschutzarbeit rechtlich zu untermauern.
Felicia und einige ihrer Freunde, Helfer und Unterstützer gründeten:

animal hope - Verein für Tiere in Not - e.V.

Die Familie und einige Tiere

Felicia mit ihren Töchtern und einigen ihrer Tiere





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